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Hätten Sie es gewusst?

Was ist der Unterschied zwischen Reklame, Werbung und PR?

Reklame ist, wenn ein junger Mann ein Mädchen kennenlernt und ihr sagt, was für ein großartiger Kerl er ist.

Werbung ist, wenn ein junger Mann ein Mädchen kennenlernt und ihr sagt, wie reizend sie aussieht.

PR ist, wenn ein junger Mann ein Mädchen kennenlernt und sie von anderen hört, was für ein feiner Kerl er ist.

Heinrich Alwin Münchmeyer

Begriffe der Public Relations

Blog: In Blog steckt das Wort Log aus Logbuch. Wie ein Logbuch enthält ein Blog regelmäßige Aufzeichnungen, allerdings wird es nicht an Bord eines Schiffes geschrieben, sondern auf einer Webseite. Ein Blog ist ein Online-Tagebuch, dem Leser/-innen Kommentare hinzufügen können.

Oft sind Blogtexte sehr kritisch. Sie können Firmen sehr schaden, wenn die Texte Negatives über sie verbreiten. Immer mehr Unternehmen nutzen mittlerweile selbst Blogs für ihre Unternehmenskommunikation. Damit können sie Informationen über Produkte und Dienstleistungen veröffentlichen und zur Diskussion stellen.

Briefing: Bevor eine PR- oder Werbeagentur mit der Arbeit beginnt, sollte sie möglichst genau wissen, was ihre Kunden brauchen. Dazu ist ein sogenanntes Briefing nötig. Hier werden Informationen über das Unternehmen, Produkte, Dienstleistungen, Zielgruppe und Ziele gründlich erfragt und zusammengestellt.

Clippings: Wenn Pressemitteilungen geschrieben und verschickt wurden, möchte man danach auch wissen, wie viele Medien die Meldungen aufgegriffen und veröffentlicht haben. Mit Clippings lassen sich redaktionelle Platzierungen aufspüren und dokumentieren. Clipping Service (z. B. PMG Presse-Monitor) durchforsten zahlreiche Zeitungen, Zeitschriften und andere Medien und suchen mit Schlüsselbegriffen wo das Thema oder das Unternehmen auftaucht.

Issue Management oder Themenmanagement: PR-Beauftragte suchen nach Themen, die Medien interessant finden. Mit einer geschickten Auswahl, Gespür und einem langfristig angelegten Plan kann die PR Themen streuen und besetzen.

 

Was ist eine Nachricht wert?

Eine Aufgabe von PR ist, Themen zu finden, die für Medien einen Nachrichtenwert besitzen. Hier ein paar Vorschläge:

Adressdaten sind ein sensibles Gut

Wer Newsletter verschicken oder allgemein E-Mail-Marketing betreiben will, muss sehr sensibel mit den Adressen umgehen. Im Dezember 2008 wurden die gesetzlichen Grundlagen zuletzt angepasst. Daten- und Belästigungschutz haben Vorrang:

Unter anderem gilt Folgendes zu beachten:

1. Eindeutige Einwillungsklausel

Seriös kann Newsletter nur verbreiten, wer die Leserinnen und Leser vorher um eindeutige Zustimmung gebeten hat. Auch der Hinweis, dass der Newsletter jederzeit einfach wieder abbestellt werden kann, darf nicht fehlen.

2. Impressumspflicht und Abbestellmöglichkeit

Jede E-Mail muss am Ende immer ein Impressum und eine unkomplizierte Abbestellmöglichkeit enthalten. Zum Impressum gehören wie bei jeder Internetseite: Name, Anschrift, Vertretungsberechtigter, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Handelsregister- und Steuernummer.  

3. Datenschutzhinweis

Wenn Sie eine E-Mail-Adresse speichern, müssen Sie sagen wofür die Daten verwenden, wie oft und wie Sie mit den Daten umgehen.

Mehr und Genaueres finden Sie hier

Habe stets einen Küchenzuruf!

frei nach Henri Nannen, Gründer des Stern

Jeder Text braucht eine Kernaussage. Eine Botschaft, die sich in die Küche rufen lässt. So wie im folgenden Fall:

Hans kocht in der Küche. Seine Ehefrau Grete sitzt gemütlich auf dem Sofa und liest den Stern. Nach der Lektüre des ersten Artikels ruft Grete ihrem Mann voller Empörung durch die geöffnete Küchentür: Mensch Hans, die in Berlin, die spinnen! Die wollen schon wieder die Steuern erhöhen.

Henry Ford sagte:

„Wenn Sie einen Dollar in Ihr Unternehmen stecken wollen, so müssen Sie einen zweiten in die Hand nehmen, um das bekannt zu machen.”

Wie viele Menschen nutzen das Internet?

Die private Internetverbreitung in Deutschland steigt weiter an: 29 Millionen Haushalte (73 %) besitzen bereits einen Internetanschluss. Dies sind 2 Millionen mehr als 2008.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts vom 03.12.2009 bestätigen, was man ohnehin erwartet. Ältere Personen, besonders Frauen, sind noch wenig im Netz unterwegs. Nur 17 Prozent der Frauen ab 65 Jahren nutzen das Internet, während Männer in der gleichen Altersgruppe einen Anteil von 39 Prozent erreichten.
 
Je jünger die Menschen sind, desto geringer ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern. Bei Personen zwischen 45 und 64 Jahren ist der Unterschied relativ gering (männlich: 76%, weiblich 68%), bei Personen in den Altersgruppen unter 45 Jahren sind praktisch keine Unterschiede auszumachen (10-15 Jahre: männlich: 96%, weiblich: 96%; 16-24 Jahre: männlich: 98%, weiblich 97%; 25-44 Jahre: männlich: 94%, weiblich 92%).

Was bedeuten die Zahlen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit? Nur wer ältere Frauen ansprechen will, kann auf Online-PR verzichten. Alle andere sollten es forcieren.